Fritz-Reuter-Literaturmuseum
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Hartlich willkamen in't
 

Fritz-Reuter-Literaturmuseum in

 Stemhagen

Kulturpreis des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2011 (gemeinsam mit der Fritz Reuter Gesellschaft e.V.)

Das alte Rathaus ist heute das Reuter-Museum, eines der schönsten Literaturmuseen in Deutschland…“ (FAZ 12.5.2009)

... die Straßen sind aufs beste gepflastert, und von den Toren der Stadt aus gehen direkte Chausseen nach Hamburg, Paris, Berlin und Sankt Petersburg...
Na also: im Mittelpunkt der Welt sah Fritz Reuter seine
Vaterstadt Stavenhagen, und im Mittelpunkt von Stavenhagen liegt das Museum.



 


 

Ihre Popularität verdankt die Stadt Stavenhagen ohne Zweifel ihrem berühmten Sohn Fritz Reuter, dem bedeutendsten Schriftsteller niederdeutscher Sprache, der hier im Jahr 1810 geboren wurde.
Stavenhagen hat eine Reuterstraße, einen Reuterplatz, eine Reuterschule, Reuter-Apotheke ... und das Fritz-Reuter-Literaturmuseum, das Haus Nummer 1 auf dem Marktplatz.

Ehemals Stavenhagens Rathaus, in dem der Vater Reuter fast 40 Jahre lang als Bürgermeister arbeitete und lebte, wurde das Museum 1949 gegründet, schrittweise Erweiterungen gab es 1954 und 1960.

Heute bewahrt das Museum eine umfangreiche Sammlung von Reuters Handschriften, Dokumenten und Sachzeugen seiner Zeit und eine Fachbibliothek mit einem Bestand von etwa 15000 Bänden.

Im Jahr 2001 wurde das gesamte Haus saniert, die Räume wurden neu gestaltet und viele technische Details verändert.
Die ebenfalls im Jahr 2001 völlig erneuerte ständige Ausstellung dokumentiert anschaulich und eindringlich Höhen und Tiefen im Leben und im Schaffen des großen Mecklenburgers.
Handschriften, Gemälde von Reuters Hand, Zeitdokumente und Gegenstände aus Reuters Besitz sind in einer modernen literarischen Ausstellung zu betrachten.
Aus den vielen - zum Teil historischen - Tondokumenten kann der Besucher auswählen, außerdem stehen fünf Stationen für Kinder - "för mi" - und ein Filmkabinett mit vielen Reuter-Verfilmungen zur Verfügung.
Ein Außenlift, auch für Rollstuhlfahrer, führt in die zweite, die Haupt-Etage.
Reuter-Freunde aus nah und fern sind gern zu Gast in dem schönen Haus, tauchen ein in die Atmosphäre norddeutschen Lebens im 19. Jahrhundert, lassen sich in Führungen, Vorträgen und Lesungen mit der mecklenburgischen Mentalität und der niederdeutschen Literatur vertraut machen und mit einer Sprache, die durch Fritz Reuter Aufmerksamkeit und Wertschätzung über die deutschen Grenzen hinaus errang.

Jährlich zum Geburtstag des Dichters am 7. November wird in Stavenhagen der Fritz-Reuter-Literaturpreis verliehen.

 



Männigmal ok in plattdütsch, plattdeutsch, nedderdütsch, niederdeutsch finnen Sei up uns' Sied "Aktuelles" dat Allerniegste, wat grad bi uns passiert is un passieren sall, nu grad de niege Johresplan för 2014.


"Ick weit einen Eikbom" schrieb Fritz Reuter und meinte damit die niederdeutsche Sprache, die "von Pommern bet Nedderland" reicht. In der Vertonung von Wilhelm Bade ist dieses Lied volkstümlich geworden.

Wenn Sie einmal reinhören wollen...



Der Maler und Illustrator Ernst Lübbert (1879 - 1915), der seine Schulzeit in Stavenhagen verlebte, ist seit längerer Zeit ein weiteres Thema des Museums. Ab 2005 gibt es im Haus 2 eine Ständige Ausstellung

"Ernst Lübbert- Leben und Werk".





Die Dauerausstellung "Franzosenzeit in Mecklenburg 1806 - 1813" -
Waffen, historische Ereignisse, Alltagsleben, literarische und künstlerische Rezeption, eine weitere thematische und räumliche Erweiterung des Fritz-Reuter-Literaturmuseums. Das Schlossgewölbe, ein literarischer Ort von Reuters "Franzosentid" und ein historischer Ort der Franzosenzeit, beherbergt diese Exposition, die von der Besetzung Mecklenburgs durch die Napoleonischen Truppen erzählt.


 

 

 

 

Mit einem Bürgerarbeitsplatz wird die Öffnung der Franzosenzeit-Ausstellung gewährleistet. Zu den Öffnungszeiten.


Seit Anfang des Jahres 2006 befindet sich auch die Stadtinformation auf dem Museumsgelände.
Mehr dazu auf der Seite "Touristinformation".


Ob Führung durch die Ausstellungen oder Lesung aus niederdeutscher Dichtung oder Sonderveranstaltungen unterschiedlichster Genres, für viele Besucher wird etwas dabei sein, doch – und hier lassen wir den Meister selbst sprechen –:

Wenn einer kümmt un tau mi seggt:
"Ick mak dat allen Minschen recht!"
Denn segg ick: "Leiwe Fründ, mit Gunst,
O, liehr’n S’ mi doch des’ swere Kunst!"

Das Fritz-Reuter-Literaturmuseum ist Mitglied im Museumsverband in Mecklenburg-Vorpommern und in der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften. Wir arbeiten zusammen mit der Fritz Reuter Gesellschaft e. V.

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