Wat bi uns schrewen ward un tau leihnen is
Wanderausstellung 1
Fritz Reuter - Leben, Werk und Wirkung
15 Tafeln (120 x 100), die chronologisch über Leben, Werk und Werkrezeption Auskunft geben. Ausleihbar.
Wanderausstellung 2
D. C. Hinstorff - eine mecklenburgische Verlegerlegende.
Das Leben des Verlegers Dethloff Carl Hinstorff, seine Entwicklung zu einer der bedeutenden Verlegerpersönlichkeiten Norddeutschlands.
9 Tafeln 110 x 60, 1 Tafel 60 X 110.
Ausleihbar.
kikut - eine plattdeutsche Zeitschrift in Mecklenburg-Vorpommern
Aus dem Roman „Ut mine Stromtid“ von Fritz Reuter stammt das Zitat „...jede Barg was em en kikut“, von dem aus Fritz Trittelfitz seine angebetete Lowise beobachtete.
Nach den Intentionen des „Neubrandenburger Bezirksarbeitskreises "Niederdeutsche Sprache und Literatur’“ im Jahr 1976 sollte nun ein „kikut“ für die plattdeutsche Literatur entstehen.
Das Angebot plattdeutscher Texte hatte sich vorher vornehmlich auf den „Norddeutschen Leuchtturm“, die Wochenendbeilage der „Norddeutschen Zeitung“, und wenige andere Veröffentlichungen beschränkt. Doch die Hinwendung zum Plattdeutschen Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre war unübersehbar.
Der erste „kikut“ erschien noch in jenem Jahr und war mit seinen 16 Seiten nicht mehr als ein Anfang, aber immerhin. Ein Redaktionskollegium aus Stavenhagen, Neubrandenburg und Rostock kümmerte sich fortan um einen zwischen aktuellen plattdeutschen Texten und Sachartikeln möglichst ausgewogenen Inhalt der Hefte. Autoren wie Erna Taege-Röhnisch, Hartmut Boek, Heinz Pantzier u.v.a. gaben ihre neuen Texte gern in diese sorgfältig gemachte Jahresschrift. Populärwissenschaftliche Arbeiten kamen u.a. von Jürgern Borchert, Jürgen Grambow, Arnold Hückstädt und Hartmut Brun. Die Gestaltung lag von Anfang an in den Händen von Werner Schinko.
Als alljährlich zu überwindende Hürden erwiesen sich die sogenannten „Druckgenehmigungen“, die vom Rat des Bezirkes Neubrandenburg einzuholen waren, um daraufhin das notwendige Papierkontingent von der Druckerei zu erhalten.
Der „kikut“ wird im Fritz-Reuter-Literaturmuseum weitergeführt. Die Tradition der Zeitschrift sollte aufrecht erhalten werden und als regelmäßige jährliche Museumspublikation Platz für Mitteilungen, Forschungsergebnisse oder Neuerwerbungen bieten.
Der Untertitel ist: „Plattdütsch gistern un hüt. Nahrichten ut de Reuterstadt“.
Die Schwierigkeiten liegen nun auf dem Gebiet der Geldeinsparung und in der Zeit, die für die Redaktion neben der Museumsarbeit aufgewendet werden muss. Das Budget, das die Stadt Stavenhagen dem Fritz-Reuter-Literaturmuseum zur Verfügung stellt, weist jährlich auch eine - kleine, aber doch! - Position „Produktionskosten kikut“ aus. So dürfen wir davon ausgehen, dass ein Ende bisher nicht abzusehen ist.
In den letzten Jahren erschienene "kikut":
kikut 26:
Niederdeutsche Texte. Auswahlbibliografie Dr. Arnod Hückstädt, Ausgewählte Artikel von Arnold Hückstädt
kikut 27:
Niederdeutsche Texte von Autoren aus
Mecklenburg-Vorpommern und Dr. Martin H. Schmidt: Fritz Reuter in
Erz und Stein - Die vier Bronzedenkmale in Chicago, Neubrandenburg,
Stavenhagen und Rostock.
kikut 28:
A. O. Zambrano: Fritz Reuters erzählende Dichtung als historische Quelle. Klaus-Dieter Hoppe: Fritz Reuters Werke im Hinstorff-Verlag 1859 bis 1912. Niederdeutsche Texte.
kikut 29:
Renate Drefahl, Peter Düsterdieck, Arnold Hückstädt, Wolfgang Siegmund: Bibliografie der Sekundärliteratur zu Fritz Reuter - Leben, Werk und Wirkung.
kikut 30:
Thomas Zahn: Ernst Lübbert
Werkverzeichnis. Wolf Karge: Reuter-Museum oder Staatsarchiv -
Bauwünsche in Schwerin im Jahre 1906 oder: Die Tragik des Karl
Theodor Gaed
ertz.
Hartwig Suhrbier: Kinder-Comics nach "Läuschen un Rimels" - Wie
Frösi Fritz Reuters Schwänke nacherzählte. Erstmals
vollständig bibliografiert.
kikut 31:
Cornelia Nenz, Thomas Zahn:
„Mit tausend Fäden der Erinnerung an das kleine Heimwesen geknüpft …“
Festschrift des Fritz-Reuter-Literaturmuseums zum Reuterjahr. Unbekannte alte Ansichten der Reuter-Verehrung und von Stavenhagen
kikut 32:
D. Scheven: Rückblick auf das Fritz-Reuter-Jahr
2010. R. Schobeß: Äten as bi Reuter - Festessen

beim NDR. M. Reijersen-Willeker, B. Reidsma:
Texte auf dem Reutergeld und ihre Fundstellen. W. Siering: Flurnamen in den Werken von Fritz Reuter. H. Suhrbier: Mecklenburger Dichter& Eisenacher Bürger. C. Nenz: Weißt du noch, Fritz? W. Mahnke, P. Drews, J. Wangerin: Plattdeutsche Texte.
kikut 33:

Cornelia Nenz:
"En sichtbor Teiken, dat ok nah Hunnerte
von Johren noch von em tügen kann ..."
Zur Geschichte des Denkmals für Fritz Reuter
in Stavenhagen.
Festschrift zum 12. Juli 2011.