Fritz Reuter Literaturmuseum Stavenhagen

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BRIEFE NACH STAVENHAGEN – WAS FRITZ REUTER SEINEM VATER SCHRIEB

Das Fritz-Reuter-Literaturmuseum lädt alle Interessierte am 29. September um 19 Uhr in den Großen Saal des Reuterstädter Schlosses zu einer Lesung mit Dr. Arnold Hückstädt zu diesem Thema ein. Eintritt 6 Euro, um Voranmeldung wird gebeten (039954 21072).

»Theuerster Vater, Fern sey es von mir meine Fehler durch Entschuldigungen zu beschönigen, doppelt fern sie durch Läugnen zu vergrößern. Nein! frei will ich sie gestehn und hiedurch sie Deinen Augen weniger verhaßt machen … «

Mit diesen Worten beginnt ein Brief des Gymnasiasten Fritz Reuter an seinen Vater, geschrieben am 24. März 1827 im mecklenburgischen Friedland. Mehr als 10 Jahre lang wurde der erhaltene Briefwechsel durch das angespannte Verhältnis zwischen dem angesehenen Bürgermeister von Stavenhagen Georg Johann und dem lange Zeit beruflich erfolglosen Fritz Reuter geprägt.

Letzterem fiel es schwer, mit seinem strengen Vater zu korrespondieren, der beständig mahnte, Rechenschaft über Lernfleiß und Leistungen verlangte und sich zur Empörung und Enttäuschung seines Sohnes darüber auch durch Dritte informieren ließ. Der Umstand, dass unter den dafür gewählten Zuträgern sogar Vertraute und Verwandte des Juniors waren, belastete die Vater-Sohn-Beziehung erheblich. Nichtsdestotrotz erscheint Georg Johann Reuter über lange Zeit als wichtige Bezugsperson, insbesondere während der vielen Jahre, die Fritz als politischer Häftling in preußischen Festungen verbringen musste.

Diese Veranstaltung wird gefördert von der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten e.V. (ALG).

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Öffnungszeiten

April - Oktober:
täglich 10 bis 17 Uhr

November - März:
Di-So 10 bis 17 Uhr

letzter Einlass:
16.45 Uhr

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