Fritz Reuter Literaturmuseum Stavenhagen

HOLZ IM BESTEN LICHT

Handgedrechselte Holzlampen, Leuchten, Möbel, Accessoires und mehr von der MAXLUZI GmbH. Verkaufsausstellung im Fritz-Reuter-Literaturmuseum vom 18. Juni bis 13. November 2022.

MAXLUZI – das sind Max Strack und Luzi Graf. Beide betreiben eine kleine Holzmanufaktur in mitten von Seen und Wäldern. Die MAXLUZI GmbH ist ein sehr junges Unternehmen, das im August 2021 gegründet wurde. Bestehend aus Luzi Graf und Max Strack als Inhaber und Geschäftsführer und seit Oktober 2021 einer festen und zwei freien Mitarbeitenden.
Max Strack ist gelernter Zimmerer und leidenschaftlicher Drechsler. Luzi Graf studierte Innenarchitektur, sammelte lange Jahre Erfahrungen im Bereich Lichtdesign.
MAXLUZI fertigen Unikate aus den unterschiedlichsten Materialen, Holz als Werkstoff fasziniert am meisten. Handwerk, Tradition, Nachhaltigkeit und Qualität, aber auch mit der Zeit zu gehen spielt bei den Leistungen und Produkten eine große Rolle. Luzi Graf und Max Strack gestalten und fertigen kunsthandwerkliche Produkte. Alle Produkte stellen sie selbst her. Jeden Handgriff führen die beiden selbst aus, jedes Detail wird von ihnen bearbeitet. Bis auf die Metallarbeiten, die von der ortsnahen Schlosserei bearbeitet werden, kommt jedes Produkt aus den Werkstätten von MAXLUZI. Das ist ihnen sehr wichtig, denn nur so können sie ihrem Anspruch an Qualität selbst gerecht werden.
Das Hauptaugenmerk von MAXLUZI sind von Hand gedrechselte, hauchdünne Lampenschirme aus Holz. Diese Holzlampen sind einzigartig, denn sie sind immer ein Unikat, ein reines Naturprodukt. Sie geben stimmungsvolles, warmes Licht. Sie vermitteln jedem Raum eine einzigartige Gemütlichkeit und Behaglichkeit und sprechen das Bewusstsein der Menschen besonders an.
Außerdem fertigen MAXLUZI (gedrechselte) Kleinmöbel, Accessoires wie Kerzenhalter, Schneidebretter und Pfeffermühlen sowie Geschenke aus Holz.

Unter dem Motto »Holz im besten Licht – Lampen & mehr von MAXLUZI« präsentiert das Fritz-Reuter-Literaturmuseum in einer Verkaufsausstellung vom 18. Juni bis zum 13. November eine Auswahl von Produkten der MAXLUZI GmbH.

Zur Vernissage dieser Ausstellung am 18. Juni um 15 Uhr lädt das Fritz-Reuter-Literaturmuseum herzlich ein. Der Eintritt in die Sonderausstellung ist frei.

FRITZ REUTER: »UT MINE FESTUNGSTID«. DIE MITTWOCHSLESUNGEN 2022.

Am 28. September um 15 Uhr liest Sabine Grimm aus Groß Wockern.

Auch in diesem Jahr heißt es ab  dem 4. Mai jeden zweiten Mittwoch, wie immer um 15 Uhr, dat ganze Bauk hinnerannerwech. Diesmal lesen wir Fritz Reuters "Ut mine Festungstid". Das Werk wurde erstmals 1862 veröffentlicht, vor genau 160 Jahren.

Im Mittelpunkt der Schilderung steht der triste Alltag im Gefängnis, den Reuter mit Hilfe seiner mitgefangenen Kameraden bewältigte. Heitere Episoden und Erlebnisse lassen größtenteils die Bitterkeit vergessen, die seine Haftzeit ausgemacht haben. Anekdotenhaft schildert er burleske Szenen und heitere Liebesabenteuer seiner Kameraden, seine Versuche, als Maler künstlerisch tätig zu sein und seine Kochversuche in der Zelle. Es ist dies die Art Reuters, seine so einschneidenden und ihn tief treffenden Erlebnisse zu verarbeiten und zu bewältigen. Auch der lange Zeitraum, der bis zur Niederschrift des Romans verging, dürfte Einiges von der Schärfe und Brisanz der Ereignisse vergessen gemacht haben. Dennoch blitzen zwischen den heiteren Episoden auch immer wieder sehr präzise Bemerkungen über das ihm widerfahrene Unrecht durch den preußischen Staat und einige seiner pflichteifrigen Diener hervor. Kommandanten konnten Gefangene zerstören oder durch menschliche Behandlung ihr Los erleichtern. Letzteren und besonders auch seinen Kameraden wollte Reuter mit seinem Buch ein bleibendes Denkmal setzen. Nicht die Abrechnung mit seinen Peinigern steht daher im Mittelpunkt des Werkes, sondern der Humanismus und das Lob der Freundschaft, die sich in schweren Zeiten bewährt. Im Jahr 1862 schrieb Reuter an Julius Wiggers: „… zwischen meinem Jetzt und meinem Damals liegen aber schon 25 Jahre, die mich manche Bitterkeit vergessen lassen konnten und mich in den Stand setzen, sogar diese Zeit meines Lebens in die rosigen Fluthen des Humors zu tauchen; aber alle Momente wollen sich nicht heiter färben lassen, sie bleiben in ihrem scheußlichen Grau gekleidet stehen, und wenn ich die heitern auch ein wenig mit erfundenem Spaß auflasirt habe, die grauen habe ich in ihrer trübseligen Wahrheit stehen lassen.“

Am 28. September um 15 Uhr liest Sabine Grimm aus Groß Wockern. Eintritt: 1 Euro.

FRITZ REUTER: »UT MINE FESTUNGSTID«. DIE MITTWOCHSLESUNGEN 2022.

Am 12. Oktober um 15 Uhr liest Pastor Christian Voß aus Rostock.

Auch in diesem Jahr heißt es ab dem 4. Mai jeden zweiten Mittwoch, wie immer um 15 Uhr, dat ganze Bauk hinnerannerwech. Diesmal lesen wir Fritz Reuters „Ut mine Festungstid“. Das Werk wurde erstmals 1862 veröffentlicht, vor genau 160 Jahren.

Im Mittelpunkt der Schilderung steht der triste Alltag im Gefängnis, den Reuter mit Hilfe seiner mitgefangenen Kameraden bewältigte. Heitere Episoden und Erlebnisse lassen größtenteils die Bitterkeit vergessen, die seine Haftzeit ausgemacht haben. Anekdotenhaft schildert er burleske Szenen und heitere Liebesabenteuer seiner Kameraden, seine Versuche, als Maler künstlerisch tätig zu sein und seine Kochversuche in der Zelle. Es ist dies die Art Reuters, seine so einschneidenden und ihn tief treffenden Erlebnisse zu verarbeiten und zu bewältigen. Auch der lange Zeitraum, der bis zur Niederschrift des Romans verging, dürfte Einiges von der Schärfe und Brisanz der Ereignisse vergessen gemacht haben. Dennoch blitzen zwischen den heiteren Episoden auch immer wieder sehr präzise Bemerkungen über das ihm widerfahrene Unrecht durch den preußischen Staat und einige seiner pflichteifrigen Diener hervor. Kommandanten konnten Gefangene zerstören oder durch menschliche Behandlung ihr Los erleichtern. Letzteren und besonders auch seinen Kameraden wollte Reuter mit seinem Buch ein bleibendes Denkmal setzen. Nicht die Abrechnung mit seinen Peinigern steht daher im Mittelpunkt des Werkes, sondern der Humanismus und das Lob der Freundschaft, die sich in schweren Zeiten bewährt. Im Jahr 1862 schrieb Reuter an Julius Wiggers: „… zwischen meinem Jetzt und meinem Damals liegen aber schon 25 Jahre, die mich manche Bitterkeit vergessen lassen konnten und mich in den Stand setzen, sogar diese Zeit meines Lebens in die rosigen Fluthen des Humors zu tauchen; aber alle Momente wollen sich nicht heiter färben lassen, sie bleiben in ihrem scheußlichen Grau gekleidet stehen, und wenn ich die heitern auch ein wenig mit erfundenem Spaß auflasirt habe, die grauen habe ich in ihrer trübseligen Wahrheit stehen lassen.“

Am 12. Oktober um 15 Uhr liest Pastor Christian Voß aus Rostock. Eintritt: 1 Euro.

BUCHPRÄSENTATION IM REUTERMUSEUM

Am 20. Oktober um 19 Uhr stellt Dr. Arnold Hückstädt sein neues Buch „Ick heww`t betahlt; mihr as betahlen kann de Minsch nicht“ über die Untersuchungshaft Fritz Reuters in den Berliner Gefängnissen Stadtvogtei und Hausvogtei vor.

Im Jahr 1862 erschien zum ersten Mal Fritz Reuters Roman „Ut mine Festungstid“. Das ist aber nur ein Grund, warum das Fritz-Reuter-Literaturmuseum genau 160 Jahre später diesen Roman einmal mehr in seine Mittwochslesereihe aufgenommen hat. Auch zwei Publikationen zum Hochverratsprozess gegen Fritz Reuter hatte das Museum im Rahmen seiner Schriftenreihe geplant. Die erste Publikation erschien im März, Dr. Bake aus Bonn hat in seinem Buch „Vorauseilender Gehorsam oder die unbegrenzte Auslegung“ zum ersten Mal den Prozess und das Urteil gegen Reuter aus juristischer Sicht aufgearbeitet.

Nun liegt mit dem Buch „Ick heww`t betahlt; mihr as betahlen kann de Minsch nicht“ von Dr. Arnold Hückstädt ein weiteres Buch zum Hochverratsprozess gegen Fritz Reuter vor. Anders als in der erstgenannten Publikation liegt der inhaltliche Schwerpunkt dieses Buches auf der Untersuchungshaft des Burschenschaftlers Fritz Reuter in den Berliner Gefängnissen Stadtvogtei 1833 und Hausvogtei 1834.

Der Reuterexperte Hückstädt stellte den Häftling, den Menschen Fritz Reuter in den Mittelpunkt seiner Forschungen, natürlich immer eingebettet in die Schilderung der historischen Abläufe und Hintergründe.

Am 20. Oktober um 19 Uhr stellt Dr. Arnold Hückstädt sein Buch „Ick heww`t betahlt; mihr as betahlen kann de Minsch nicht“ im Fritz-Reuter-Literaturmuseum vor. Nach einem Vortrag stellt sich der Autor den Fragen des Publikums. Der Eintritt ist frei.

Das Buch „Ick heww`t betahlt; mihr as betahlen kann de Minsch nicht“ von Dr. Arnold Hückstädt erschien als Sonderband in der Schriftenreihe Kikut des Museums, herausgegeben von der Fritz Reuter Gesellschaft e.V. in Zusammenarbeit mit dem Fritz-Reuter-Literaturmuseum Stavenhagen. Das Buch kann für 16 Euro im Museum erworben werden.

FRITZ REUTER: »UT MINE FESTUNGSTID«. DIE MITTWOCHSLESUNGEN 2022.

Am 26. Oktober um 15 Uhr liest Cornelia Nenz aus Neustrelitz.

Auch in diesem Jahr heißt es ab dem 4. Mai jeden zweiten Mittwoch, wie immer um 15 Uhr, dat ganze Bauk hinnerannerwech. Diesmal lesen wir Fritz Reuters „Ut mine Festungstid“. Das Werk wurde erstmals 1862 veröffentlicht, vor genau 160 Jahren.

Im Mittelpunkt der Schilderung steht der triste Alltag im Gefängnis, den Reuter mit Hilfe seiner mitgefangenen Kameraden bewältigte. Heitere Episoden und Erlebnisse lassen größtenteils die Bitterkeit vergessen, die seine Haftzeit ausgemacht haben. Anekdotenhaft schildert er burleske Szenen und heitere Liebesabenteuer seiner Kameraden, seine Versuche, als Maler künstlerisch tätig zu sein und seine Kochversuche in der Zelle. Es ist dies die Art Reuters, seine so einschneidenden und ihn tief treffenden Erlebnisse zu verarbeiten und zu bewältigen. Auch der lange Zeitraum, der bis zur Niederschrift des Romans verging, dürfte Einiges von der Schärfe und Brisanz der Ereignisse vergessen gemacht haben. Dennoch blitzen zwischen den heiteren Episoden auch immer wieder sehr präzise Bemerkungen über das ihm widerfahrene Unrecht durch den preußischen Staat und einige seiner pflichteifrigen Diener hervor. Kommandanten konnten Gefangene zerstören oder durch menschliche Behandlung ihr Los erleichtern. Letzteren und besonders auch seinen Kameraden wollte Reuter mit seinem Buch ein bleibendes Denkmal setzen. Nicht die Abrechnung mit seinen Peinigern steht daher im Mittelpunkt des Werkes, sondern der Humanismus und das Lob der Freundschaft, die sich in schweren Zeiten bewährt. Im Jahr 1862 schrieb Reuter an Julius Wiggers: „… zwischen meinem Jetzt und meinem Damals liegen aber schon 25 Jahre, die mich manche Bitterkeit vergessen lassen konnten und mich in den Stand setzen, sogar diese Zeit meines Lebens in die rosigen Fluthen des Humors zu tauchen; aber alle Momente wollen sich nicht heiter färben lassen, sie bleiben in ihrem scheußlichen Grau gekleidet stehen, und wenn ich die heitern auch ein wenig mit erfundenem Spaß auflasirt habe, die grauen habe ich in ihrer trübseligen Wahrheit stehen lassen.“

Am 26. Oktober um 15 Uhr liest Cornelia Nenz aus Neustrelitz. Eintritt: 1 Euro.

Öffnungszeiten

April - Oktober:
Mi-So 10 bis 17 Uhr

November - März:
Di-Sa 10 bis 17 Uhr

letzter Einlass:
16.45 Uhr

Führungen nach Vereinbarung

Eintrittspreise
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