Fritz Reuter Literaturmuseum Stavenhagen

DE LÜTTE PRINZ

Der kleine Prinz von Antoine de Saint-Exupéry, oewersett't in mäkelbörgsch Platt. Ein literarisch-musikalischer Abend mit dem Übersetzer Christian Voß aus Rostock.

Wer kennt ihn nicht, den kleine Prinzen von Antoine de Saint-Exupéry? Das Buch erschien zuerst 1943 in New York, wo sich Saint-Exupéry im Exil aufhielt. Der kleine Prinz gilt als literarische Umsetzung des moralischen Denkens und der Welterkenntnis seines Autors und als Kritik am Werteverfall der Gesellschaft. Das Werk ist ein modernes Kunstmärchen und wird fast immer als Plädoyer für Freundschaft und Menschlichkeit interpretiert.
Das weltbekannte Buch liegt nun auch erstmals in mäkelbörgsch Platt vor. Pastor i.R. Christian Voß aus Rostock liest am 9. Dezember um 19 Uhr im Saal des Stavenhäger Schlosses aus dem von ihm übersetzten Werk. Für musikalische Zwischentöne sorgt Lucia Zeißig (Block- und Traversflöte) von der Regionalmusikschule Malchin / kultur.schule. Eintritt 12 Euro.

Da die Zahl der Sitzplätze begrenzt ist, bitten wir um telefonische Voranmeldung (039954 21072). Für diese Veranstaltung gilt die 3G-Regel!

GRIMMIGES FÜR ERWACHSENE

Märchenmix mit dem Figurentheater Ernst Heiter im Saal des Stavenhäger Schlosses.

Das Fritz-Reuter-Literaturmuseum lädt am 18. November um 19 Uhr in den Saal des Stavenhagener Schlosses zu einer märchenhaften Veranstaltung ein. Unter dem Motto „Grimmiges für Erwachsene“ präsentiert das Figurentheater Ernst Heiter eigene Interpretationen zweier bekannter Grimm`scher Märchen. Der Eintrittspreis beträgt 12 Euro.

Rotkäppchen
Es war einmal ein Mann, und es war einmal eine Frau: Wolfgang und Isolde. Der Mann hatte seine Frau „zum Fressen gern“. Manchmal, da spielten sie Rotkäppchen und der Wolf. „Aber das kennen wir doch schon!“ ... oder doch nicht?
Rotkäppchen genauso und doch ganz anders. Na, am besten selber anschauen!
...das Märchen von dem kleinen Mädchen mit dem roten Käppchen ... für große und kleine Leute.
P.S.: Ein Märchen mit Fress- Garantie!

Der Froschkönig
„Heute ist ein ganz besonderer Tag!“ ... denn:
Heute vor 37 Jahren traf Prinzessin Gabriele ihren Mann Eduard das erste Mal (er holte ihr die goldene Kugel wieder, denn er war der beste Taucher im ganzen Schlossbrunnen .... damals). Doch ganz so einfach war das nicht.
Heute, als altes Ehepaar, denken sie zurück ... und jeder erinnert sich anders. Also: Was gäbe es da noch? DAS erzählt „Der Froschkönig - ein Spiel für 1 Apfel und 1 Ei“.
P.S.: An die Wand geworfene Frösche ergeben TOTE Prinzen!

Das Figurentheater Ernst Heiter wurde 1991 in Alt Schönau, einem kleinen Dorf in der Nähe von Waren an der Müritz, gegründet und ist als mobile Bühne unterwegs. Mit einer Mischform aus Schauspiel und Puppenspiel bieten die Akteure des Theaters Katharina Sell und Frank Hirrich amüsante Unterhaltung für Kinder und Erwachsene. Je nach Anlass spielen sie in Kindergärten, Schulen, Theatern, Kulturzentren, zu Firmenjubiläen, Geburtstagen, auf Dorf- und Stadfesten. „Ernst Heiter“ ist in den Sommermonaten mit Freiluft- und Straßentheatervorstellungen in und um Mecklenburg zu finden.

Da die Zahl der Sitzplätze begrenzt ist, bitten wir um telefonische Voranmeldung (039954 21072). Für diese Veranstaltung gilt die 3G-Regel!

 

BRIEFE NACH STAVENHAGEN – WAS FRITZ REUTER SEINEM VATER SCHRIEB

Lesung mit Dr. Arnold Hückstädt am 29. September 19 Uhr im Saal des Stavenhagener Schlosses.

»Theuerster Vater, Fern sey es von mir meine Fehler durch Entschuldigungen zu beschönigen, doppelt fern sie durch Läugnen zu vergrößern. Nein! frei will ich sie gestehn und hiedurch sie Deinen Augen weniger verhaßt machen … «

Mit diesen Worten beginnt ein Brief des Gymnasiasten Fritz Reuter an seinen Vater, geschrieben am 24. März 1827 im mecklenburgischen Friedland. Mehr als 10 Jahre lang wurde der erhaltene Briefwechsel durch das angespannte Verhältnis zwischen dem angesehenen Bürgermeister von Stavenhagen Georg Johann und dem lange Zeit beruflich erfolglosen Fritz Reuter geprägt.

Letzterem fiel es schwer, mit seinem strengen Vater zu korrespondieren, der beständig mahnte, Rechenschaft über Lernfleiß und Leistungen verlangte und sich zur Empörung und Enttäuschung seines Sohnes darüber auch durch Dritte informieren ließ. Der Umstand, dass unter den dafür gewählten Zuträgern sogar Vertraute und Verwandte des Juniors waren, belastete die Vater-Sohn-Beziehung erheblich. Nichtsdestotrotz erscheint Georg Johann Reuter über lange Zeit als wichtige Bezugsperson, insbesondere während der vielen Jahre, die Fritz als politischer Häftling in preußischen Festungen verbringen musste.

Das Fritz-Reuter-Literaturmuseum lädt alle Interessierte am 29. September um 19 Uhr in den Großen Saal des Reuterstädter Schlosses zu einer Lesung mit Dr. Arnold Hückstädt zu diesem Thema ein. Eintritt 6 Euro, um Voranmeldung wird gebeten (039954 21072).

Diese Veranstaltung wird gefördert von der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten e.V. (ALG).

E.T.A. HOFFMANN – EIN LEBENSBILD IN ANEKDOTEN

Das Fritz-Reuter-Literaturmuseum lädt am 8. Oktober um 19 Uhr zu einer Autorenlesung mit Bernd Hesse und Jörg Petzel in den Saal des Stavenhagener Schlosses ein. Eintritt 8 Euro.

Der Zwerg Zinnober, das Fräulein Scuderi, der Mönch Medardus, der sprechende und schriftstellernde Kater Murr – bunt ist die Palette der Hoffmanschen Figuren, der zarten oder garstigen Märchengestalten, der Doppelgänger, Träumer, verschrobenen Gelehrten und hoffnungsvoll Liebenden. Sie faszinieren die Leser immer wieder, lassen in die feinsten Verästelungen der Seele, ins Unterbewusste, in phantastische Welten blicken. Die Fäden, die sich zwischen diesen Figuren und dem Leben des Bamberger Kapellmeisters und Berliner Kammergerichtsrats spinnen, nehmen die Autoren in den Anekdoten auf, um die Frage zu beantworten, wer war dieser einzigartige Dichter E.T.A. Hoffmann? Fündig werden sie auch in den Geschichten, die sich um seine Person ranken, sie folgen ihm in die Dichterkreise der Romantik, denen er angehörte, ans Dirigentenpult, ans Zeichenbrett, zum Punsch in seine Wohnung am Gendarmenmarkt und selbstverständlich auch zum Stammtisch bei Lutter & Wegner. Die Anekdotensammlung möchte im Umfeld der Publikationen, die zum 200. Todestag E.T.A. Hoffmanns im Juni 2022 erscheinen, den interessierten Lesern einen speziellen, so faktentreuen wie amüsanten Blick auf seine Biografie anbieten.

Diese Veranstaltung wird gefördert von der Arbeitsgemeinschaft Literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten e.V. (ALG).

Öffnungszeiten

April - Oktober:
täglich 10 bis 17 Uhr

November - März:
Di-So 10 bis 17 Uhr

letzter Einlass:
16.45 Uhr

Führungen nach Vereinbarung

Eintrittspreise
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