Fritz Reuter Literaturmuseum Stavenhagen

HARMONISCHE ZAUBEREIEN MIT STIFTEN

Fotorealistische Stillleben und Ansichten von Andree Kramer, Stavenhagen. Sonderausstellung im Fritz-Reuter-Literaturmuseum vom 10. April bis 12. Juni 2022.

Andree Kramer wurde am 26. September 1961 in Stavenhagen geboren. Nach dem Besuch der Realschule war er seit 1982 in der Versicherungsbranche tätig und arbeitet seit 17 Jahren als Versicherungsmakler.

Andree Kramer ist Autodidakt und hat sich sein Wissen über die Malerei im Selbststudium angeeignet. Ihn begleitet die Faszination an der Malerei bereits sein Leben lang. Er fing mit 10 Jahren an zu zeichnen, aber nur zum Spaß an der Freude. Er versuchte sich zunächst in der Landschafts- und Portraitmalerei mit Acryl und Öl.

Erst 2019 begann Andree Kramer mit Buntstiften zu zeichnen, damit hatte er Erfolg in der Malerei. Es folgten Ausstellungen in der Kunstkapelle Remplin 2021 und im Café am See in Kummerow. »Eigentlich bin ich eher ungeduldig«, sagt der Mann, der viele Stunden braucht, um seine kleinformatigen Bilder Linie neben Linie zu vollenden.

FRITZ REUTER: »UT MINE FESTUNGSTID«. DIE MITTWOCHSLESUNGEN 2022.

Am 18. Mai um 15 Uhr liest Renate Drefahl aus Teterow.

Auch in diesem Jahr heißt es ab dem 4. Mai jeden zweiten Mittwoch, wie immer um 15 Uhr, dat ganze Bauk hinnerannerwech. Diesmal lesen wir Fritz Reuters „Ut mine Festungstid“. Das Werk wurde erstmals 1862 veröffentlicht, vor genau 160 Jahren.

Im Mittelpunkt der Schilderung steht der triste Alltag im Gefängnis, den Reuter mit Hilfe seiner mitgefangenen Kameraden bewältigte. Heitere Episoden und Erlebnisse lassen größtenteils die Bitterkeit vergessen, die seine Haftzeit ausgemacht haben. Anekdotenhaft schildert er burleske Szenen und heitere Liebesabenteuer seiner Kameraden, seine Versuche, als Maler künstlerisch tätig zu sein und seine Kochversuche in der Zelle. Es ist dies die Art Reuters, seine so einschneidenden und ihn tief treffenden Erlebnisse zu verarbeiten und zu bewältigen. Auch der lange Zeitraum, der bis zur Niederschrift des Romans verging, dürfte Einiges von der Schärfe und Brisanz der Ereignisse vergessen gemacht haben. Dennoch blitzen zwischen den heiteren Episoden auch immer wieder sehr präzise Bemerkungen über das ihm widerfahrene Unrecht durch den preußischen Staat und einige seiner pflichteifrigen Diener hervor. Kommandanten konnten Gefangene zerstören oder durch menschliche Behandlung ihr Los erleichtern. Letzteren und besonders auch seinen Kameraden wollte Reuter mit seinem Buch ein bleibendes Denkmal setzen. Nicht die Abrechnung mit seinen Peinigern steht daher im Mittelpunkt des Werkes, sondern der Humanismus und das Lob der Freundschaft, die sich in schweren Zeiten bewährt. Im Jahr 1862 schrieb Reuter an Julius Wiggers: „… zwischen meinem Jetzt und meinem Damals liegen aber schon 25 Jahre, die mich manche Bitterkeit vergessen lassen konnten und mich in den Stand setzen, sogar diese Zeit meines Lebens in die rosigen Fluthen des Humors zu tauchen; aber alle Momente wollen sich nicht heiter färben lassen, sie bleiben in ihrem scheußlichen Grau gekleidet stehen, und wenn ich die heitern auch ein wenig mit erfundenem Spaß auflasirt habe, die grauen habe ich in ihrer trübseligen Wahrheit stehen lassen.“

Am 18. Mai um 15 Uhr liest Renate Drefahl aus Teterow. Eintritt: 1 Euro.

SIND SIE AUCH MIT FRITZ REUTER VERWANDT?

Hans-Georg Kunisch aus Stavenhagen stellt sein Buch »Fritz Reuters Genealogie. »Ein Familienbuch über Herkunft und verwandtschaftliche Beziehungen des Heinrich Ludwig Christian Friederich Reuter« im Fritz-Reuter-Literaturmuseum vor.

Zu Beginn des Jahres erschien als Sonderband in der Schriftenreihe Kikut des Fritz-Reuter-Literaturmuseums die wohl umfangreichste Sammlung von Daten zur Familiengeschichte Fritz Reuters, die es bis heute gegeben hat. Autor dieses Werkes ist der Reuterstädter Familien- und Heimatforscher Hans-Georg Kunisch, Mitglied im Verein für mecklenburgische Familien- und Personengeschichte e. V. (MFP e. V.).

Am 24. Mai um 19 Uhr stellt Hans-Georg Kunisch sein Buch »Fritz Reuters Genealogie. Ein Familienbuch über Herkunft und verwandtschaftliche Beziehungen des Heinrich Ludwig Christian Friederich Reuter« im Fritz-Reuter-Literaturmuseum vor.

Der Autor wird aber nicht nur über den Inhalt und die Entstehung des Buches berichten, sondern auch über seine Arbeit und sein Engagement im Verein für mecklenburgische Familien- und Personengeschichte e. V.

Moderiert wird die Veranstaltung von Andreas Parlow aus Zinnowitz, dem 1. Vorsitzenden des Vereins; vielen Stavenhagenern ist er noch als Manager des Einkaufscenters »Reutereiche« bekannt. In einem Gespräch wollen beide Akteure das Publikum mit dem Zweck und den Zielen des Vereins sowie mit den verschiedensten Facetten der Vereinsarbeit bekannt machen, einer Arbeit, die in erster Linie dem Erhalt unserer Geschichte dient.

FRITZ REUTER: »UT MINE FESTUNGSTID«. DIE MITTWOCHSLESUNGEN 2022.

Am 1. Juni um 15 Uhr liest Manfred Piontek aus Stavenhagen.

Auch in diesem Jahr heißt es ab dem 4. Mai jeden zweiten Mittwoch, wie immer um 15 Uhr, dat ganze Bauk hinnerannerwech. Diesmal lesen wir Fritz Reuters „Ut mine Festungstid“. Das Werk wurde erstmals 1862 veröffentlicht, vor genau 160 Jahren.

Im Mittelpunkt der Schilderung steht der triste Alltag im Gefängnis, den Reuter mit Hilfe seiner mitgefangenen Kameraden bewältigte. Heitere Episoden und Erlebnisse lassen größtenteils die Bitterkeit vergessen, die seine Haftzeit ausgemacht haben. Anekdotenhaft schildert er burleske Szenen und heitere Liebesabenteuer seiner Kameraden, seine Versuche, als Maler künstlerisch tätig zu sein und seine Kochversuche in der Zelle. Es ist dies die Art Reuters, seine so einschneidenden und ihn tief treffenden Erlebnisse zu verarbeiten und zu bewältigen. Auch der lange Zeitraum, der bis zur Niederschrift des Romans verging, dürfte Einiges von der Schärfe und Brisanz der Ereignisse vergessen gemacht haben. Dennoch blitzen zwischen den heiteren Episoden auch immer wieder sehr präzise Bemerkungen über das ihm widerfahrene Unrecht durch den preußischen Staat und einige seiner pflichteifrigen Diener hervor. Kommandanten konnten Gefangene zerstören oder durch menschliche Behandlung ihr Los erleichtern. Letzteren und besonders auch seinen Kameraden wollte Reuter mit seinem Buch ein bleibendes Denkmal setzen. Nicht die Abrechnung mit seinen Peinigern steht daher im Mittelpunkt des Werkes, sondern der Humanismus und das Lob der Freundschaft, die sich in schweren Zeiten bewährt. Im Jahr 1862 schrieb Reuter an Julius Wiggers: „… zwischen meinem Jetzt und meinem Damals liegen aber schon 25 Jahre, die mich manche Bitterkeit vergessen lassen konnten und mich in den Stand setzen, sogar diese Zeit meines Lebens in die rosigen Fluthen des Humors zu tauchen; aber alle Momente wollen sich nicht heiter färben lassen, sie bleiben in ihrem scheußlichen Grau gekleidet stehen, und wenn ich die heitern auch ein wenig mit erfundenem Spaß auflasirt habe, die grauen habe ich in ihrer trübseligen Wahrheit stehen lassen.“

Am 1. Juni um 15 Uhr liest Manfred Piontek aus Stavenhagen. Eintritt: 1 Euro.

FRITZ REUTER: »UT MINE FESTUNGSTID«. DIE MITTWOCHSLESUNGEN 2022.

Am 15. Juni um 15 Uhr liest Cornelia Nenz aus Neustrelitz.

Auch in diesem Jahr heißt es ab dem 4. Mai jeden zweiten Mittwoch, wie immer um 15 Uhr, dat ganze Bauk hinnerannerwech. Diesmal lesen wir Fritz Reuters „Ut mine Festungstid“. Das Werk wurde erstmals 1862 veröffentlicht, vor genau 160 Jahren.

Im Mittelpunkt der Schilderung steht der triste Alltag im Gefängnis, den Reuter mit Hilfe seiner mitgefangenen Kameraden bewältigte. Heitere Episoden und Erlebnisse lassen größtenteils die Bitterkeit vergessen, die seine Haftzeit ausgemacht haben. Anekdotenhaft schildert er burleske Szenen und heitere Liebesabenteuer seiner Kameraden, seine Versuche, als Maler künstlerisch tätig zu sein und seine Kochversuche in der Zelle. Es ist dies die Art Reuters, seine so einschneidenden und ihn tief treffenden Erlebnisse zu verarbeiten und zu bewältigen. Auch der lange Zeitraum, der bis zur Niederschrift des Romans verging, dürfte Einiges von der Schärfe und Brisanz der Ereignisse vergessen gemacht haben. Dennoch blitzen zwischen den heiteren Episoden auch immer wieder sehr präzise Bemerkungen über das ihm widerfahrene Unrecht durch den preußischen Staat und einige seiner pflichteifrigen Diener hervor. Kommandanten konnten Gefangene zerstören oder durch menschliche Behandlung ihr Los erleichtern. Letzteren und besonders auch seinen Kameraden wollte Reuter mit seinem Buch ein bleibendes Denkmal setzen. Nicht die Abrechnung mit seinen Peinigern steht daher im Mittelpunkt des Werkes, sondern der Humanismus und das Lob der Freundschaft, die sich in schweren Zeiten bewährt. Im Jahr 1862 schrieb Reuter an Julius Wiggers: „… zwischen meinem Jetzt und meinem Damals liegen aber schon 25 Jahre, die mich manche Bitterkeit vergessen lassen konnten und mich in den Stand setzen, sogar diese Zeit meines Lebens in die rosigen Fluthen des Humors zu tauchen; aber alle Momente wollen sich nicht heiter färben lassen, sie bleiben in ihrem scheußlichen Grau gekleidet stehen, und wenn ich die heitern auch ein wenig mit erfundenem Spaß auflasirt habe, die grauen habe ich in ihrer trübseligen Wahrheit stehen lassen.“

Am 15. Juni um 15 Uhr liest Cornelia Nenz aus Neustrelitz. Eintritt: 1 Euro.

FRITZ REUTER: »UT MINE FESTUNGSTID«. DIE MITTWOCHSLESUNGEN 2022.

Am 29. Juni um 15 Uhr liest Dietmar Dumjahn aus Klockow.

Auch in diesem Jahr heißt es ab dem 4. Mai jeden zweiten Mittwoch, wie immer um 15 Uhr, dat ganze Bauk hinnerannerwech. Diesmal lesen wir Fritz Reuters „Ut mine Festungstid“. Das Werk wurde erstmals 1862 veröffentlicht, vor genau 160 Jahren.

Im Mittelpunkt der Schilderung steht der triste Alltag im Gefängnis, den Reuter mit Hilfe seiner mitgefangenen Kameraden bewältigte. Heitere Episoden und Erlebnisse lassen größtenteils die Bitterkeit vergessen, die seine Haftzeit ausgemacht haben. Anekdotenhaft schildert er burleske Szenen und heitere Liebesabenteuer seiner Kameraden, seine Versuche, als Maler künstlerisch tätig zu sein und seine Kochversuche in der Zelle. Es ist dies die Art Reuters, seine so einschneidenden und ihn tief treffenden Erlebnisse zu verarbeiten und zu bewältigen. Auch der lange Zeitraum, der bis zur Niederschrift des Romans verging, dürfte Einiges von der Schärfe und Brisanz der Ereignisse vergessen gemacht haben. Dennoch blitzen zwischen den heiteren Episoden auch immer wieder sehr präzise Bemerkungen über das ihm widerfahrene Unrecht durch den preußischen Staat und einige seiner pflichteifrigen Diener hervor. Kommandanten konnten Gefangene zerstören oder durch menschliche Behandlung ihr Los erleichtern. Letzteren und besonders auch seinen Kameraden wollte Reuter mit seinem Buch ein bleibendes Denkmal setzen. Nicht die Abrechnung mit seinen Peinigern steht daher im Mittelpunkt des Werkes, sondern der Humanismus und das Lob der Freundschaft, die sich in schweren Zeiten bewährt. Im Jahr 1862 schrieb Reuter an Julius Wiggers: „… zwischen meinem Jetzt und meinem Damals liegen aber schon 25 Jahre, die mich manche Bitterkeit vergessen lassen konnten und mich in den Stand setzen, sogar diese Zeit meines Lebens in die rosigen Fluthen des Humors zu tauchen; aber alle Momente wollen sich nicht heiter färben lassen, sie bleiben in ihrem scheußlichen Grau gekleidet stehen, und wenn ich die heitern auch ein wenig mit erfundenem Spaß auflasirt habe, die grauen habe ich in ihrer trübseligen Wahrheit stehen lassen.“

Am 29. Juni um 15 Uhr liest Dietmar Dumjahn aus Klockow. Eintritt: 1 Euro.

Öffnungszeiten

April - Oktober:
Mi-So 10 bis 17 Uhr

November - März:
Di-Sa 10 bis 17 Uhr

letzter Einlass:
16.45 Uhr

Führungen nach Vereinbarung

Eintrittspreise
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